Freie-Vereinigung-gegen-Homophobie - Aktuell: Warum gibt es in Deutschland keine Homo-Ehe

 
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Warum es in Deutschland keine Homo-Ehe gibt 


Dies hat natürlich verschiedene Gründe:

1. Rechtsextreme Parteien sind davon überzeugt, dass Homosexuelle eine
    Gefährdung der Menschheit sind

2. Konservative Eltern und auch Leute der "Demo Für Alle" halten Homosexuelle
    für Kinderschänder und haben unbegründete Angst, dass die Moral ihrer 
    Kinder sich ins Negative wandelt

3. Der Vatikan sieht die Homo-Ehe als "Niederlage für die Menschheit"

4. Die katholischen Kirchen Deutschland sehen sich ebenfalls von der Homo-Ehe 
    bedroht, weil Zitat "Liebe nicht Gleich ist"

5. Orthodoxe und Muslimische Vereine in Deutschland engagieren sich ebenfalls 
    gegen die Gleichstellung

6. Viele ältere Leute fürchten den Verfall der Gesellschaft, wenn Schwule 
     und Lesben heiraten dürfen.

7. Der Rest der Homo-Gegner haben verschiedene noch andere Gründe: 
    Wenn es "Ehe Für Alle" heisst, können bald Bruder und Schwester heiraten, 
    oder man heiratet Tiere, oder vielleicht seinen Lieblingsfüller bzw. würde
    es dem demografischen Wandel schaden

... aaaaaaaber.....

Das ist natürlich alles Blödsinn! Es werden nicht weniger Kinder geboren, nur weil Homosexuelle heiraten dürfen. Im Gegenteil! Auch Homosexuelle verspüren den Wunsch nach einer Familie. Mit dem Adoptionsrecht könnte man auch Homosexuellen die Chance geben, sich eine Familie aufzubauen. Denn jede Studie hat bewiesen, dass Homosexuelle genauso gute Eltern sind wie Heterosexuelle und das dort kein "Elternteil" vermisst wird. Denn es kommt nicht auf das Geschlecht an, sondern auf die Liebe die verteilt wird. Das Argument "Papa, Papa, Kind" würde dem Kind schaden, ist hiermit widerlegt... Ausserdem dürften dann auch Scheidungskinder nicht mehr bei der Mutter leben und nicht-gebärfähige dürften dann ja ebenfalls nicht heiraten.

Auch wird, wenn in der Schule das Thema aufgegriffen wird, nicht der Schüler automatisch schwul, genauso müssten ja dann alle Homosexuelle heterosexuell sein, denn dieses Thema wurde bis jetzt nicht in öffentlichen Schulen diskutiert. Diese Art dient nur der Aufklärung, weshalb es auch Aufklärung heisst und nicht Umpolung. Sowas geht sowieso gar nicht, da die sexuelle Orientierung eines Menschen schon im Mutterleib festgelegt ist.

Und was der Vatikan so als Niederlage für die Menschheit bezeichnet, da lassen wir die Diskussion lieber raus. In der Bibel steht, das es eine Sünde ist, Schalentiere zu essen. Demnach wäre dann wohl für die Kette "Nordsee" Feierabend. Ausserdem steht in der Bibel, dass man sein Kind züchtigen möge, wenn es nicht gehorcht und das Ungehorsamkeit den Kindern den Tod bringt. Waren wir nicht alle mal ungehorsam? Dann säßen Sie jetzt nicht vorm Rechner und würden das hier lesen.

Orthodoxe und Muslimische Vereinigungen zeigen sich immer wieder empört, wie tolerant doch dieses Deutschland ist, wenn sie es mal tatsächlich wollen. Nicht nur in Irland hat es eine Zweidrittel-Mehrheit gegeben, laut aktuellen Umfragen gebe es diese auch in Deutschland!

Und natürlich heiratet keiner seinen Lieblingsfüller oder seinen Bruder, wenn die Ehe für Alle geöffnet wird. Das hat mit dem Thema Homo-Ehe rein gar nichts mehr zutun. Es gibt einfach keine Nennenswerten Argumente gegen die Ehe-Öffnung, auch wenn CDU/CSU dieses dann doch gerne hätten.

Zum Thema Demografischer Wandel: Deutschland hat JETZT die schlechteste Geburtenrate Europas, obwohl es keine Ehe-Öffnung gab. Länder wie Schweden, Island, Niederlande, Belgien oder Spanien, in denen Homosexuelle schon seit längerer Zeit heiraten dürfen, sind uns weit voraus. Also passt dieses Argument auch wieder nicht.

Fakt ist: Es schadet keinem, nimmt keinem Heterosexuellen etwas weg und es wäre nur fair, wenn gleiche Pflichten auch gleichen Rechte heissen würde. Denn es heisst immer gerne "Homo-Ehe", es ist aber in Deutschland keine, es ist eine eingetragene Partnerschaft, die eben NICHT die gleichen Rechte hat.

Warum das so wichtig ist? Wir Homosexuellen lieben zwar unser eigenes Geschlecht, dass heisst aber nicht, dass wir nicht die gleichen Gefühle haben. Das erste Mal verliebt sein, Kribbeln im Bauch, seinen Partner vermissen und in guten wie in schlechten Tagen lieben, auch das empfinden wir so. Wissen Sie noch, wie es war, als Sie Ihren Partner das erste Mal umarmt haben? Wir wissen das auch... Warum sollen wir also nicht die Gleichen Vorzüge haben dürfen wie die Heterosexuelle Gesellschaft?

Ein Video vom SWR zeigt das Ganze, was ich hier niedergeschrieben habe, nochmal in 2-Minuten Kurzform:




Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass wir auch so viele andere Rechte, wie z.B. das Blutspenden, nicht haben und somit auch keine Menschenleben retten können. Aber mit der Ehe-Öffnung könnte man auf einen Schlag eine ganze Menge Gleiches gleichstellen. Und genau darum geht es uns. Es geht nicht darum, irgendwann seinen Frosch im Teich zu heiraten, sondern den Mann/die Frau, die zu uns passt! Den Lebenspartner, der einen so nimmt wie man ist und eine Beziehung, in der man gegenseitig für sich einsteht, kann nicht schlecht sein, oder? 



 

 
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